Über Ansga

Der Retromops mit Herzchen-Nase ist eine Original Berliner Schnauze. Bei der Happy Moments Retromopszucht in Phoeben geboren, lebt Ansga nun in Pankow bei Herrchen Christoph und Frauchen Franzi.

Wir werden oft gefragt, weshalb Ansga diesen Namen trägt und darauf hingewiesen, dass es sich dabei doch um einen Männer-Namen handelt. Ja, das ist uns bewusst, denn Ansga ist nach dem weißen Brasilianer Ansgar Brinkmann benannt. Wir haben jedoch das R am Ende gestrichen und einen weiblichen Hundenamen daraus gemacht. Eindeutig kein Modename und keine Verwechslungsgefahr auf dem Hundeplatz.

Ansga ist am 27.04.2021 geboren und jetzt 2 Jahr 9 Monate bzw. 667 Tage alt.

Ansgas nächster Geburtstag

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Quelle: Brehms Tierleben, 1927, Gustav Mützel, Public domain, via Wikimedia Commons

Retromöpse

Der Retromops, oder auch liebevoll Sportmops genannt, ist eine sogenannte Rückzüchtung zum gesunden, vitalen Mops. D.H.: Ein Mops mit Nase, längeren Beinen, aber dem typischen Mops-Wesen. Ziel ist ein Mops, so wie er vor ein paar Jahrzehnten war – Ziel ist es, weg von den Extremen zu kommen.

11b Tierschutzgesetz „Als Qualzucht bezeichnet man bei der Züchtung von Tieren die Duldung oder Förderung von Merkmalen, die mit Schmerzen, Leiden, Schäden oder Verhaltensstörungen verbunden sind.“

»Wer dick und faul, hat selten Glück«, schrieb schon Wilhelm Busch über den verwöhnten Mops Schnick. Vom bewunderten Kaiserhund über das verhätschelte Accessoire älterer Jungfern und Sinnbild bürgerlicher Dekadenz bis hin zum Modehund der letzten Jahre hat sich der Mops, dessen Ansehen und auch dessen Aussehen gewandelt. Dies hat u.a. dazu beigetragen, dass der Mops zu einer Qualzucht geworden ist und viele Tiere schwer krank sind. Als brachycephale Rasse (kurzköpfig/rundköpfig), kommt es häufig zu Problemen wie dem Brachycephale Syndrom, Hornhauterkrankungen, Zahnproblemen uvm. … Daher kam für uns nur der Weg einer Rückzüchtung in Frage. Wir lieben das Wesen des Mopses und finden es deshalb wichtig, hin zu einem gesunden Mops zu züchten.

Das Problem der Qualzucht ist allerdings auch bei anderen Hunderassen zu beobachten – immer wenn bestimmte Rassen auf Grund ihrer Äußerlichkeiten zu Modehunden werden und eine Übertypisierung stattfindet (Schäferhunde mit HD, Dobermänner mit Herzstörungen, Berner Sennenhunde mit Histiozystose, Teacup-Hunde, Hunde in Sonderfarben …). Daher finde ich es falsch, immer nur auf den brachycephalen Hunderassen herumzuhacken und diese als einzige Qualzucht zu betiteln.